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E10: Uns reicht es!

Die Mineralölindustrie weist die Vorwürfe von Umweltminister Röttgen undTanksule2
ADAC scharf zurück. Einseitig und ohne Rückfrage bei der Mineralölindustrie
ignoriert der Minister die Kostenbelastung für den Verbraucher, die sich aus
seinen eigenen Biokraftstoffvorgaben ergibt.
Die Mineralölindustrie ist gezwungen, die Biokraftstoffpolitik des Umweltministers
umzusetzen. Wir setzen alle Anstrengungen daran, diese Ziele trotz der
offensichtlichen Abneigung der Kunden umzusetzen. Dies ist mit erheblichen Kosten
und Aufwand verbunden.

 

 

 


 

Vor der Einführung von Super E10 haben Röttgen und ADAC-Präsident Meyer ihre
Absicht, mit E10 den CO2-Ausstoß im Straßenverkehr zu senken, öffentlich bekräftigt.
Verantwortungsvolle Politik muss sich gegenüber dem Verbraucher klar dazu
bekennen, dass eine Entscheidung für anspruchsvollere Biokraftstoffziele zugleich
eine Entscheidung für höhere Kosten für den Verbraucher bedeutet. Dies stellt das
Umweltministerium auf seiner Homepage auch so dar
(http://www.bmu.de/verkehr/strassenverkehr/e10/doc/46717.php). Warum wird diese
Aussage jetzt anscheinend negiert?
90% der Fahrzeuge sind für Super E10 geeignet. Bei der Umstellung wurde Super
E10 zum gleichen Preis wie das ersetzte Super 95 angeboten. Bei allem Respekt:
Schuldzuweisungen helfen dem Verbraucher nicht. Aufgabe muss es jetzt sein, der
gemeinsamen Verantwortung für Information und Aufklärung der Verbraucher gerecht

zu werden.

Quelle: Mineralölwirtschaftsverband. e.V.

 
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